Tiefe statt Breite

Bist du Unternehmer und nicht Influencer? Dann solltest du dir diesen Artikel ganz genau durchlesen. Denn in diesem Artikel geht es um den einen Fehler, den sich ganz viele Unternehmer einfach von Influencer abschauen, indem Sie gewisse Strategien versuchen zu übernehmen und für ihr Unternehmen anwenden, die zu keinen Ergebnissen führen. 

Als ich in meine Selbständigkeit gestartet bin, war ich in der Unternehmensberatung tätig. Dort war meine erste Strategie: Ich schaue mir an, was andere auf Social Media machen und versuche anschließend, das einfach für mich zu modellieren und ähnlich zu gestalten. Für diese “Strategie” habe ich mir von verschiedensten “Marketing Gurus” die Informationen tagtäglich angeschaut, wie sie auf Social Media unterwegs sind und dabei konnte ich die folgenden Strategien herauslesen: Du musst

  • sehr sehr viel Fremd – Liken (Posts von anderen Personen, die nicht zu deinen Followern gehören)
  • Fremd – engagen (Posts der Fremden Personen auf Social Media kommentieren) 
  • sehr vielen Menschen persönlich schreiben und mit Ihnen Kontakt halten
  • einfach generell super viel Zeit auf der Plattform investieren 

Diese Strategien sollten letztendlich dazu führen, dass ich meine Ziele irgendwann von alleine erreichen und super gute Ergebnisse erzielen werde. Soviel zur Theorie. 

In der Praxis sah es wie folgt aus: Ich habe sehr viel Zeit auf verschiedenen Social Media Plattformen verbracht und sogar noch einen Mitarbeiter eingestellt, der mich ausschließlich bei den genannten Strategien unterstützt. Summa summarum habe ich meine Ziele nie erreicht. Ganz im Gegenteil, ich habe eher zusätzliches Geld in die Hand nehmen müssen.  

Rückblickend kann ich mittlerweile durch meine Erfahrungen sagen: Der Fehler lag im Fundament. Der Fehler hat angefangen, indem ich gesagt habe, ich gehe in die Breite und nicht in die Tiefe. Viel zu viel Breite und nicht Tiefe und das ist auch das, was du für dich zu 100% prüfen musst. Prüfe, ob du mit deiner Social Media Strategie in die Tiefe statt nur die in die Breite gehst. In den folgenden Abschnitten beschreibe ich dir auch noch genauer, was dieser Spruch zu bedeuten hat. 

In der Regel macht man sich als Unternehmer nicht unbedingt die größten Gedanken darüber, dass man mehr Likes oder mehr Follower auf Social Media Kanälen braucht. Die Fragen, die du dir zu Beginn auf den Social Media Kanälen stellen solltest, sind eher: 

  • Wie bekomme ich über diese Medien mehr Kunden? 
  • Wie kann ich meine Kunden noch stärker an mich binden? 
  • Wie bekomme ich vielleicht geile Mitarbeiter für mein Unternehmen, die für meine Tätigkeit, meine Mission genauso brennen wie ich? 
  • Wie kann ich alles, was ich bereits im Marketing mache, noch besser machen? 

Hast du diese Fragen für dich und dein Unternehmen beantwortet, wird ein neues Modell für dich von großem Interesse sein. Genau dieses Modell habe ich bereits einige Male angedeutet. Beschreiben könnte man es mit der Social Media Customer Journey. Stell es dir als einen Weg vor, den Nutzer auf der Plattform durchlaufen müssen, um letztendlich deine Kunden zu werden. Dieses Modell sieht folgendermaßen aus: 

Fremder
Bekannter
Follower
Interessent
Kunde 

Um das Modell noch greifbarer zu machen, möchte ich es dir gerne an unserem Unternehmen erklären. Das Modell beginnt mit einem Fremden. Es gibt mit Sicherheit den ein oder anderen, der auf Social Media unterwegs ist und noch nichts von unserem Unternehmen, der StraightUp Agency, erfahren hat. Durch verschiedene Kontaktpunkte, sei es Story Beiträge, Postings oder auch Werbeanzeigen, kann es durchaus passieren, dass er nun die ersten Berührungspunkte mit unserem Unternehmen macht. Durch diese ersten Kontaktpunkte, sind wir dem anfangs Fremden Nutzer nicht mehr so Fremd und er wird in unserer Social Media Journey einen Schritt weiter zu den Bekannten rutschen. Denn er hat zumindest schon einmal von uns gehört und kann uns im besten Fall auch schon in gewisser weise zuordnen, was wir machen und wer wir sind.

Werbeanzeigen sind hier ein gutes Instrument um für diese Personen weiterhin im Gedächtnis zu bleiben. Sieht er uns nun immer mal wieder in seinem Feed auftauchen und sucht eventuell auch schon das ein oder andere Mal nach uns, wird er irgendwann zu einem Follower. Er beschäftigt sich also schon aktiver mit uns. Doch hier ist unsere Reise noch nicht vorbei. Wir wollen schließlich Tiefe statt Breite. Durch die immer wiederkehrenden Berührungspunkte mit unserem Unternehmen wird es zu einem Punkt kommen, indem wir tiefe mit dieser Person erreichen werden. Dies kann durch das Interagieren unserer Inhalt oder das ständige Konsumieren unserer verschiedenen Inhalte passieren. Dadurch erreichen wir mit dieser Person den nächsten Schritt. Er wird Interessent unseres Unternehmens. 

Ich möchte allerdings auch ehrlich mit dir sein. Diese beschriebene Journey wird nicht von heute auf morgen passieren. Und wenn wir ehrlich sind, werden wir diesen Weg auch nicht mit einer Milliarde Menschen gleichzeitig bestreiten. Das müssen wir allerdings auch gar nicht – Denn wir möchten bekanntlich Tiefe statt Breite! Wir müssen nicht bei sehr vielen Menschen bekannt sein. Das sollte auch nicht das Relevanteste als klein- oder mittelständischer Betrieb sein. Bei sehr vielen Personen bekannt zu sein, ist eher der Influencer – Style. Unser Fokus sollte es sein, Interessenten zu kreieren, die sich mit unserer Botschaft identifizieren, sie verstehen, uns vertrauen und letztendlich Kunden bei uns werden wollen. Dies sollte die strategische Ausrichtung deine Unternehmens auf sozialen Plattformen darstellen. 

Überlege dir also mit deinen Maßnahmen, die du auf Social Media implementierst, wie du mit den Menschen in die Tiefe kommst. Eine pauschale Antwort für alle Unternehmen gibt es hier allerdings auch nicht. Bei verschiedenen Geschäftsmodellen, müssen verschiedene Ansätze gewählt werden, um ans Ziel zu kommen. Stell dir hierzu einmal ein Restaurant vor. Dieses benötigt nicht unbedingt so viel Tiefe über die soziale Medien oder über Online Marketing, wie beispielsweise ein Steuerberater. Der Steuerberater sollte hierbei eher den Tiefe statt Breite Ansatz verfolgen. 

Wenn du jetzt sage kannst: Mega cool, Tiefe statt Breite – Ich habe jetzt einiges verstanden. Dann schreibe für dich unbedingt auf, was du für dich umsetzen kannst und wo du vielleicht mehr in die Tiefe mit deinen Leuten kommen kannst. Hierzu habe ich abschließend noch zwei Impulse für dich: 

  • Bist du in einem hochpreisigen Segment zu Hause, können direkte Nachrichten an Personen ein super Hebel darstellen. Diese sind individueller und persönlicher.
  • Eine weitere Möglichkeit könnten mehrwertbasierte Posts sein. Hierbei bietest du speziellen Content für eine bestimmte Gruppe. Deine Zielgruppe. Personen die dir anschließend folgen, interessieren sich für diese Art des Contents und bilden somit mögliche Kunden.

Sprechen dich diese Dinge an aber du weißt noch nicht genau, wie du es genau umsetzen sollst bzw. welche Strategie genau die richtige für dich ist? Auch hier können wir dir helfen. Trete mit uns in Kontakt und lass dir von einem unserer Strategieberater einen 15-30 Minuten puren Mehrwert – Call geben. In dieser Zeit wird dein Business – Modell unter die Lupe genommen und wir geben dir erfolgserprobte Strategien und Konzepte mit an die Hand, die auch für deinen Bereich zu erfolgen führen können. Denn die Nutzer deiner Seite sollten nicht aus Bekannten bestehen, sondern aus Interessenten.

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